Let’s schunkel it!

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Hallo Welt! Hallo Clara!

Ja, Kanadier sind die nettesten Menschen auf der Welt und Nein, es ist keine gute Idee, Straßenschilder abzuschaffen. Elliott Brood waren also gestern Abend im Bock in Mannheim. Keine Ahnung, wie sie da hin gefunden haben, auf jeden Fall ziehe ich vor dieser Leistung meinen Hut. Doch nun zum Gig: Ist es möglich, auf einer Bühne, die geschätzte 4 mal 4 Meter misst, so abzugehen, dass einem vom Zuschauen die Spucke wegbleibt? Oh ja! Gitarrist Casey Laforet schüttelt seine Mähne so wild, dass man sich ernsthafte Sorgen um seine Halswirbelsäule machen sollte, stellt sich zwischendurch auch gern mal auf einen sehr wackeligen Hocker, springt dort oben herum oder haut auf das Becken, welches eigentlich zum  Aufgabenbereich von Drummer Stephen Pitkin gehört. Wenn es dem zu bunt wird, steht er halt auf, schreit was in die Menge und beansprucht den folgenden Applaus für sich allein. Sänger Mark Sasso ruft zur Aktion Gegen Gewalt an Banjos auf, worüber wiederum Mr.Laforet sich köstlich amüsieren kann. Es geht also laut zu bei Eliott Brood. Und bunt. Und lustig. Die drei Musiker sind sehr bemüht, das Publikum in die Show einzubeziehen. Publikum…Ja, ein Massenansturm sieht anders aus, die Besucheranzahl war…sagen wir mal…noch ausbaufähig. Aber aus diesem Grunde schreibe ich ja. Die Kanadier sind Entertainer. Und sie lieben, was sie tun. Und sie tun es wahnsinnig gut. Der Sound klingt immer satt, auch wenn auf zwei Ukulelen gespielt wird, die wie Kinderspielzeug aussehen, oder gerade deswegen; Sassos Stimme live noch rauer(guuuut!); und der Beat reißt nicht mit, nein, er tobt. Es wird zum Mitsingen aufgefordert, getanzt und gestampft, dann mal wieder ein wenig geplaudert und Witze zum besten gegeben. Warum ich keine Fotos gemacht habe? Ja, gute Frage. Denn obwohl ich nicht aus Kanada komme, habe ich vorher um Erlaubnis gebeten, doch dann konnte ich nur noch tanzen, schreien und pfeifen und mein Handy war vergessen. Ihr wollt Elliott Brood sehen? Heute Abend, Nürnberg, K4. Na los!

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Eine Antwort »

  1. Erstmal um auf deine Frage zu antworten…“Wer sind eure stillen Helden?“
    Mein „hero“ ist gerade zu Hause angekommen. Er befand sich bis gerade eben nämlich noch auf der Heimreise, im Auto auf der Autobahn, währenddessen hat er, lass mich raten, lautstark E.B. oder Ws gehört!
    Nun zu deiner Behauptung, dass Kanadier die nettesten Menschen der Welt sein… dem kann ich nur zustimmen!
    Ich hatte gestern die Ehre von meinem „hero“ auf mein erstes Konzert begleitet zu werden. Ob man das Konzert nennen kann? Naja, mit Elliott Brood waren wir ungefähr 20 Leute (inklusive Barkeeper). :-p
    Ich kann es immer noch nicht glauben, dass eben auch Musiker, welche extra aus Kanada nach Deutschland gekommen sind, herrlich „normal“ sind.
    „Heroes“ helfen einem dabei, herauszufinden, wer sich da ganz tief drinnen verbirgt…
    Vielen Dank dafür Jules, Mark, Cacey, Stephen, Paul, Loel, Shane…
    Oder wie Mark sagen würde: „Great dancing! Thank you for coming!“
    See ya at the next concert! (Perhaps of wintersleep) 😉

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