Ich bevorzuge Papier.

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papierAuch ich gehöre zu denen, die immer nach Buchstaben auf Papier schreien. „Ich will ein Buch in den Händen halten, ich will das Papier riechen und ich will von Hand umblättern!“ Kennt ihr zur Genüge? Ich auch. Zurzeit befinde ich mich in einer extremen Schreibphase; aus diesem Grund, und aus dem, dass ich vermehrt Eigenwerbung betreibe, bin ich mit Menschen zusammen, die viel und gern lesen. Ich höre Argumente, die gegen und für das Ebook sprechen. Fakt ist aber, dass ich niemanden kennengelernt habe, der die Entscheidung, doch digital zu lesen, im Nachhinein bereut hat.

Die Zielgruppe meines Romanes „Shane“ macht mir klip und klar deutlich, dass sie Papier bevorzugt. Ich selbst möchte das Werk, in dem viel Arbeit und Herz steckt, natürlich auch im Schrank stehen sehen.

Wie haltet ihr es mit dem Lesen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Wie auch immer, ich wünsche euch allen viel Lesestoff – und Spaß, egal ob auf Papier oder digital!

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    • Hallo liebe Iris! Diese Variante habe ich noch nicht gehört 😉 Hast Du den Reader schon ausprobiert und warst enttäuscht? Oder ist das eine Prinzipiensache? Ich jedenfalls wünsche Dir weiterhin viel Genuß mit den „echten“ Büchern, und hoffe, die Regale werden standhalten! Danke für Deinen Besuch, Julia!

      • Weder noch, liebe Julia. Wenn mir ein Buch besonders gut gefällt, nehme ich es später gerne noch einmal zur Hand um darin zu blättern. Ich möchte es dann auch in meinem Bücherregal stehen sehen. Allerdings weiß ich das ja erst, wenn ich es gelesen habe. Die Vorstellung, es dann als gespeicherte Datei im Reader zu haben und nicht in Papierform finde ich irgendwie gruselig. Ein zweiter Grund ist, dass ich mir die Bücher dann aus dem Netz herunterladen müsste. Das würde mich allerdings um meine heiß geliebten Besuche in meiner Lieblingsbuchhandlung bringen. Was würde ich den Austausch und die Gespräche mit den netten Buchhändlern vermissen 😉 Ohne Buch verlasse ich fast nie diese Buchhandlung. Also erübrigt sich dann (mal wieder) der Kauf eines EBooks.
        Liebe Grüße, Iris

      • Gespräche mit dem netten Buchhändler…das beste Argument, welches ich bisher gehört habe! Eine Buchhandlung wünsche ich mir auch sehr für den kleinen Ort, in dem ich wohne. In den großen Ketten fühle ich mich immer, als würde mich jeder belehren wollen. EinKleinWenigNeidische Grüße, Julia

      • Oh ja, ich möchte sie nicht missen. Ein kleines Literaturcafé gehört zur Buchhandlung, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. In der Buchhandlung selber finden Autorenlesungen statt und zum Literaturkreis gehöre ich auch seit mehreren Jahren. Das gebe ich für EBooks nicht auf 😉
        Liebe Grüße, Iris

  1. Das Thema hatte ich vor ungefähr einer Woche in einem anderen Blog bereits behandelt und finde es witzig, dass ich nun wieder darüber stolpere 😀
    Also ich bin da zwiegespalten. Ich habe keinen eReader, würde aber ganz und gar nicht nein dazu sagen, weil es was für sich hat, nachts in der Hängematte zu liegen und vom leicht beleuchteten Pad zu lesen oder man im Urlaub auf schweres Gepäck verzichtet, weil man sich Zuhause nicht für ein Buch entscheiden konnte 😉
    An und für sich mag ich jedoch Papier lieber. Ich kritzle Anmerkungen in Bücher und schmunzle, wenn ich die Jahre später wieder entdecke, oder Anmerkungen in gebrauchten Büchern…einfach herrlich. Auch kann ich ein gutes Buch mal verschenken, wenn ich vergessen haben sollte, ein Geschenk zu besorgen, oder auch einfach verleihen, was man mit solch einem eReader wohl nicht macht.
    ABER dafür gibt es dank Kindle für viele Autoren die Möglichkeit, ihre eigenen Werke zu veröffentlichen, die sonst durchaus scheitern würden. Es gibt da wohl eine kanadische Autorin, die mit Vampirromanen ne Million verdient hat, obwohl die Bücher schlecht geschrieben sind. Doch der Erfolg und ihre Leser geben ihr recht.
    Fazit:
    Ich mag meine Bücher und finde Wohnungen ohne Bücherregale merkwürdig, würde mich aber über einen geschenkten eReader sehr freuen (wobei es blöd ist, dass ich meine Lieblingsbücher dafür nochmal kaufen müsste).

    • Ich stimme Dir in allen Punkten zu.Inzwischen häufen sich auch die „Vorfälle“ jener Autoren, die dank diverser Internetplattforen den Sprung in die Bestsellerlisten geschafft haben. Das muss natürlich nicht für jeden gelten, doch der Gedanke, dass der Leser mitentscheidet, was auf den großen Markt schwemmt, ist interessant. Ich habe inzwischen ein paar EBooks getestet, und bin noch immer überrascht über das Lesevergnügen, auch wenn es „nur“ auf dem Smartphone stattfindet. Einen geschenkten Reader würde ich also auch nicht verachten 😉

      • Wobei du schauen solltest, dass du dich in deinen eReader nicht so verbeißt, wie in dein Buch 😀 (schickes Bild übrigens) also der günstigste von jenem großen Online-Händler kostet ja „nur“ 70€, was durchaus noch drin wär, aber da fehlt die Beleuchtung und gerade die finde ich sehr entscheidend…hach…ich habe mir tatsächlich eBooks auf meinen Laptop geladen, aber da finde ich das Lesen nicht sonderlich angenehm. Aber für WordPress wär der sicherlich auch nicht unpraktisch (zumindest bei längeren Einträgen).

  2. Hallo Julia,
    ja an diesem Thema scheiden sich irgendwie immer wieder die Geister… 🙂 Ich selbst mag auch lieber Papier. Bei all der Technik, die einen fast ständig umgibt, bedeutet ein Buch für mich Ruhe. Ein- und Ausschalten mit den Gedanken, wann immer ich will, ganz ohne Akku und technisches Klimm-Bimm 😉 Ich glaube nicht, dass ich mir jemals einen eReader zulegen werde… Meine „Home-Bibliothek“ will ich einfach nicht missen. Vielleicht bin ich aber auch einfach ein sturer Dickschädel 😀
    Viele Grüße, Jasmin

    • Auch das klingt alles plausibel…Ruhe ist ein entscheidender Faktor, und wenn ich so darüber nachdenke, hast Du ganz recht: Ein Buch kann Ruhe vermitteln. Ach, und was das andere betrifft…Stur? Dickschädel? Du meinst wohl Persönlichkeit? Immer her damit! 🙂

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