But I’m the one with a heavy heart

Es ist also draußen, das neue Album von Arcade Fire. Schon lange vor Erscheinen gab es ein Theater, welches dem Wort Hype wohl nicht gerecht wird. Ich als Hardcore Fan hatte natürlich genug Vertrauen in die Kanadier, um mir die Platte blind zu kaufen. Keine Streams, keine Kritiken, keine Interviews.

Geben wir uns also hin, den Analysen, dem klugen Dahergerede, was der Künstler uns sagen will? Oder sagen wir ganz einfach, ob es uns gefällt oder nicht? Ich mach das heut mal: Mir gefällt es. Reflektor ist wild, das ist das erste Wort, was mir dazu einfällt. Ich hatte mir natürlich etwas gewünscht von Arcade Fire. Ich habe mir Songs gewünscht, die einem den Atem anhalten lassen, wie alte Sachen wie Wake Up, neue wie Ready to start, oder melodische Hymnen wie Surburban War.

Reflektor kann nur eine Antwort sein auf all den Hype und meine Wünsche: Es ist den Musikern so ziemlich egal. Sie legen Make up auf, ziehen sich alberne Glitzerjacken an und sagen: Nö, is nich. Warum? Weil sie es sich erlauben können. Weil sie es können. Weil das Album trotz zu viel Funk und Pop und hawaiianisch anmutender Klänge einfach überragend gut ist.

Die ständigen Vergleiche mit U2 nerven, doch zeugen sie davon, dass Arcade Fire ganz oben angekommen sind.

Derzeitiger Liebling: Joan Of Arc

(Überschrift: Zitat aus Joan Of Arc von Arcade Fire)

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