Nimm meine Hand…

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…fürchte dich nicht.

Das M

Während die meisten über den November schimpfen und den Nebel, die Kälte und den Regen verfluchen, erfreue ich mich jährlich über die Inspiration, die mich heimsucht, und zwar pünktlich.

Tatsächlich war es immer der November, in dem ich die Träume hatte, die mich zu meinen Romanen inspirierten. Und nun ist es wieder geschehen. Obwohl ich gerade dabei bin, den zweiten Teil der Shane-Trilogie zu beenden, schiebt sich eine Geschichte dazwischen, die mich zwingt, sie niederzuschreiben. Das Mädchen, von dem ich träumte, bringt mich sogar dazu, meine alten Aquarell Stifte rauszukramen und sie auf Papier zu bannen.

Traumlos

Es war einer dieser Morgen, an dem der Nebel über dem Wasser stand. Ich blickte aus dem Fenster zu dem See hinaus, der sich vor dem Schloss breitmachte.

Hinter mir liefen die anderen hin und her, der übliche Vormittagstrubel. Obwohl es draußen schon kalt war, öffnete die Lehrerin das Fenster. Ich war einen Schritt zur Seite getreten, doch nun stellte ich mich direkt in den kühlen Luftzug und blickte auf das Wasser. An der Stelle rechts von mir, an der der See sehr flach war, und in der es von Wasserpflanzen nur so wimmelte, lichtete sich der Nebel zuerst. Ich betrachtete die tellergroßen Blätter der Seerosen, die sich träge hin und her bewegten.

Und zwischen diesen Seerosen, zwischen zwei welken blassrosa Blüten, sah ich das Mädchen im Wasser.

 

-Das Mädchen im Wasser, eine Novelle. Erhältlich ab 13. November 2013-

 

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