Ich aber träume dich, wie du gar nicht bist.

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Oh, wie schön sind verfrühte Weihnachtsgeschenke! Und wenn sie auch noch so wundervoll sind wie dieses Büchlein, dann fühle ich mich gleich wie an Heiligabend so glücklich…

Um die Schwalbe

Mich träumte, ein kleines Schwälbchen flöge über das Meer.

Ein fremder, häßlicher Vogel, der jagte hinter ihm her.

Und eine weiße Möve schloß sich zum Wettflug an,

bis sie dem wilden Jäger die Beute abgewann.

Die schnelle, weiße Möve haschte das süßeste Glück.

Es blieb der wilde Fremdling weit hinter ihr zurück.

Ich kenne das Schwälbchen, die Möve, hab neidlos so oft sie belauscht,

wenn sie in der jungen Liebe Worte und Küsse getaucht.

Ich kenne den losen Vogel, der hinter ihnen blieb,

und weiß, auch er hat das Schwälbchen noch immer so herrlich lieb.

-Joachim Ringelnatz-

(Überschrift: Zitat aus Begegnung von Joachim Ringelnatz)

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