Goodbye Future

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Ich habe mal eine Frage. Sollte man sich, um sich vor Enttäuschungen zu schützen, lieber nicht mehr auf etwas freuen? Also auf einen neuen Roman seines Lieblingsschriftstellers oder ein neues Album einer Band, die einen so sehr geflasht hat, dass es schon kaum mehr mit Worten zu beschreiben ist?

Poverty, das neue Album von Motorama ist draußen. Es war natürlich einigermaßen riskant, anzunehmen, es würde an den Vorgänger Alps heranreichen, den ich mal Geniestreich nennen möchte, oder nichts als eine Offenbarung. Trotzdem hätte ich mir mehr von den Russen gewünscht, von denen nicht nur die Fans ganz Großes erwarten, sondern auch die Kritiker.

Poverty wirkt zu gleichbleibend, die Highlights fehlen mir, dieses unverwechselbare Zusammenspiel von feinen und leichten Melodien, und einer tiefen Stimme, die unheilvolle Worte verkündet.

Ich gebe Poverty noch etwas Zeit, schließlich hat auch Alps etwas gedauert, bis es richtig da war. Und allemal das großartige Heavy Wave ist es wert, mal reinzuhören.

(Überschrift: Zitat aus Heavy Wave von Motorama)

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