I don’t want you …

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… to feel alone.

Manchmal packt es mich, und dann brauche ich ganz ganz dringend neue Musik. Wie ein Junkie auf Entzug bin ich dann. Oft treibe ich mich in diesen Phasen bei dem guten Callmeappetite herum, der hat immer fetzige Ideen, und oft wird man fündig, auch was Sachen angeht, die man gar nicht gesucht hat. Davon erzähle ich euch noch.

Aus aktuellem Anlass aber erst etwas anderes. Seit den Musikgöttern aus Kanada – jahaaa, Wintersleep- hat es niemanden mehr gegeben, der mich auf diese eine Art und Weise inspiririert hat. Oder infiziert. Bis sie kamen.  Matthew and the Atlas. Für einen Song der Engländer habe ich einen Roman geschrieben.

Nun kommen sie endlich nach Deutschland, am 23 Juli spielen sie in München. Was soll ich dazu noch sagen? Kunst ist das, ganz große. So alles verzehrend, schmerzhaft, tröstlich. Bei Matthews Worten denke ich ganz oft: „Ja, genau so!“, und ich habe auch endlich eine Antwort gefunden auf die Frage, warum es manchmal dieser eine Künstler ist und eben kein anderer: Weil keine andere Band solche Musik macht. Ist doch ganz simpel, oder?

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  1. Wow, eine echte Entdeckung! Musikalisch betrachtet. Denn ich muss gestehen, ich kapier die Message vom Text nicht. Wie würdest du das interpretieren?
    Erinnert mich an Iron & Wine. Wohl etwas bekannter, aber meiner Meinung nach nicht bekannt genug… ist aber etwas „sphärischer“, ein wenig meditativer, es passiert rein objektiv weniger: https://www.youtube.com/watch?v=PsllPN_3MS0

    • Ui. Ich dachte immer, es geht um einen Farmer, der seine Familie allein gelassen hat. Es sind eher so mitschwingende Dinge, zu betrachten als ein Gesamtkonzept. Hegarty erzählt immer von dem Land, wie schön es sein kann, und wie fordernd, er erzählt von Wäldern, die einen verschlucken. Und von den Menschen, die auf diesem Land wandeln. So betrachtet ist für mich jedes Lied eine Geschichte einer Anthologie, alles gehört zusammen, fügt sich zusammen. Den Rest macht die Musik …
      Von Iron and Wine habe ich das Ghost&Ghost, höre ich auch immer mal gern. Über Mata geht aber grad nichts. Gar nichts 😉

  2. übrigens, merci noch für das Verlinken. Der heutige gepostete Song, Baustelle, hat mal wieder Anohni-mässiges Suchtpotenzial. Die Gema macht scheins nicht mit, daher gema‘ googlen :-). Matthew and the Atlas, dazu kann ich nur „very nice“ sagen. Sollt ich auch mal posten. Grüsse aus Zürich, Romano

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