Mein Herz …

… schlägt Karo.

Meine lieben, lieben Leser, Mitblogger und Autorenkollegen. Wer diesem Blog bereits länger folgt, weiß, dass mir im letzten Sommer etwas ganz Außergewöhnliches widerfahren ist. Ich nenne es so, weil ich mir bis dahin nicht vorstellen konnte, wie dies geschehen kann; wie es sich anfühlt. Fernweh. Bis es schmerzt.

Allein, auf welche Art und Weise ich zu dem Ort an der schottischen Ostküste gelangt bin, ist eine Geschichte wert. Und was er mit mir gemacht hat. Die Landschaft, steinige Küste, Felder, die unter Nebel liegen. Und natürlich das Meer. Zwei Weiten, die sich treffen.

Stonehaven. Jener Ort, über den ich schon einige Male versucht habe, zu schreiben. Doch nie ist es mir gelungen, nie konnte ich jener Sehnsucht gerecht werden. Manche Geister sollte man vielleicht nicht einfangen, was sagt ihr?

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… Mit der aufgehenden Sonne, die sich zwar nicht blicken lässt, sondern zwischen Wolkenbergen emporsteigt, sehe ich immer mehr, und als sich die Gebäude aus der Dämmerung schälen, ist es tatsächlich so, dass ich für einige Augenblicke die Luft anhalte.

Es ist eine Kulisse. Sie können gar nicht echt sein, diese gestochen scharfen Umrisse der alten Häuser, die sich an der Promenade drängen. Ich bin mir sicher, wenn ich mich in Bewegung setze und zu ihnen hingehe und sie antippe, werden sie nach hinten fallen. Das Bild ist trist, das ist das Erste, was mir einfällt. Es ist eine im Nebel stehende, triste Kulisse, scharfe Umrisse im Dunst. Es ist wundervoll.

Mit dem Licht kommt auch das Leben, mit einem Mal sind sie überall, die Stimmen, noch verhaltend, nicht lärmend. Da sind die Möwen, die typische Hintergrundmusik eines Hafenstädtchens. Sie kreischen und schreien …

Nun werde ich mich wieder auf die Reise machen, Stonehaven mit seiner unbeschreiblichen Magie erneut aufsuchen. Burgen, Schlösser, Geister, Kunst, Gelassenheit; Abenteuer und Seelenfrieden gleichsam; das ist es, was Schottland bedeutet, und ich kann es kaum glauben, dass es nun endlich wieder so weit ist. Dass es echt ist.

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So verabschiede ich mich von euch in die Sommer-Blogpause und möchte mich auf diesem Weg auch ganz herzlich bedanken; bei all meinen langjährigen, treuen Lesern; den stillen Mitlesern, und bei allen neuen Followern. Ich wünsche euch einen wundervollen Spätsommer, Inspiration und Freude. Hier geht es Mitte September weiter …

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Ganz liebe Grüße, Julia!

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