Weißes Schreiben.

Standard

Es ist tatsächlich mehr als einen Monat her, dass ich mich hier gemeldet habe. Ganze vier Wochen. Was tut man in vier Wochen? Was habe ich in diesen Tagen getan?

Zuerst wünsche ich euch von ganzem Herzen ein wundervolles neues Jahr, mit allem, was ihr euch selbst wünscht! Seltsam ist das mit den neuen jungen Jahren. Wünschen kann man sich immer etwas, jeden Tag. Wenn der Januar naht, wittern wir die Chance auf einen Neuanfang. Warum ist das so?

Ich wünsche mir stets dasselbe. Und doch ist es anders. Besonders das Schreiben, und alles was dazu gehört, hat sich verändert. Seit ich mich den ganz wundervollen BartBroAuthors angeschlossen habe, scheint es, als würde ich nicht mehr allein schreiben. Natürlich wähle ich die Worte selbst, schreibe oder tippe sie nieder. Doch habe ich nun, egal in welcher Phase des Entstehungsprozesses, die Möglichkeit, nach Tipps, Probelesern und Kritikern Ausschau zu halten. Der Unterschied zu vorher ist der, dass immer jemand zur Stelle ist, und zwar sofort. Und geht es nur darum, mal zu jammern. Ja, das muss sein, das Jammern. Besonders, wenn man sich als Schreiber, so wie ich zur Zeit, in einer merkwürdigen Zwischenwelt befindet, in der mal wieder eine Idee nach der anderen anklopft und sich die Bilder in Kopf und Bewusstsein drängeln. Die BartBroAuthors sind ein Verein von Schreibern, Menschen, die leidenschaftlich dem nachgehen, was auch mir am meisten am Herzen liegt. Es sind Quereinsteiger, Anfänger, Profis und Berufsschreiber. Und jeder von ihnen hat ein Ohr offen. Immer.Das fühlt sich schön an, und für mein Schreiben ist es gut und extrem hilfreich.

Ich wachse also. Die Kunst und das Schaffen formen sich, so fühlt es sich an. Vielleicht, und das würde ich mir am meisten wünschen, ist es ein Reifeprozess.

Viele tolle Autoren durfte ich in den letzten Wochen kennenlernen. Die wunderbare Michaela Stadelmann kennen sicher viele von euch. Und die unfassbar talentierte Bordsteinprosa durfte ich gar persönlich kennenlernen! Ebenso wie Bestsellerautorin Nicole Neubauer. Ja, ihr habt richtig gehört. Das marschiert eine Bestsellerin in meinen Garten – richtig: Schnappatmung!

Ich lerne also und lausche. Ich lese und frage und warte ab. Ich treffe mich mit Menschen, die Worte und alle Gerüste, die man daraus formt, genauso lieben wie ich selbst. Und bald werde ich selbst wieder schreiben, und es wird anders sein. So fühlt es sich zumindest an. Ich freue mich drauf.

20161207_162851

Liebe liebe Grüße, Julia

Advertisements

»

  1. Na, das ging ja fix 🙂 Auch Dir ganz herzlich eine erfolgreiche, glückliche 17, voll kreativer Einfälle und vieler geschriebener Seiten! Ganz herzliche Grüße!
    P.S.: Sehr schönes Hagebutten-Rot-Weiß-Grün 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s