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Der Juni tanzt.

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Bevor es hier wieder um das Literarische geht, wird getanzt und gesungen! Ihr wisst ja, dass ich jedes Jahr das ganz wundervolle Maifeld Derby heimsuche, und das steht tatsächlich schon nächste Woche an! Der Juni ist Musik.

Zwar noch Mai, aber schon ziemlich am Ende, besuchte ich das Konzert der einmaligen The Dead South. Von diesen stampf – und spielwütigen Herren habe ich euch schon einmal erzählt. Bluegrass – da rümpfen viele erst einmal die Nase. Hab ich auch, da bin ich ehrlich. Aber auf diese Art und Weise lasse ich mich gern belehren! Das Muffatwerk war ausverkauft, und zwar sehr bald, nachdem es die Karten zu erwerben gab. Auch waren viele Konzertbesucher textsicher. The Dead South haben hierzulande eine größere Fangemeinde, als ich dachte. Nett!

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Eric Mehlsen, Cellist der Band, spielte ala Del Suelo im Vorprogramm. Seine Vorstellung begann damit, dass er dem Publikum erzählte, er hätte eine Novelle geschrieben und diese dann in Kapiteln vertont. Tja, nun ratet mal, wer davon extrem hingerissen war …

Die Geschichte, die dann folgte, war eher eine Reise. Und wunderschön. Eric singt und musiziert eher ruhig. Und dennoch sind es große Geschichten, zu denen er einlädt. Besonders hat mir das Darling of the Desert gefallen, und es ist noch immer mein Liebling auf dem Album, welches ich mir zusammen mit dem Buch am Ende der Show geholt habe. Hach …

And why do you smile when you know I’m done?

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Zugegeben, als ich die Herren (und Dame) von The Leisure Society zum ersten Mal gesehen habe, war ich einigermßen überrascht. Lauscht man dem Album Alone Aboard The Ark, so erwartet man eher bärtige bärige Ruhe-Menschen, stattdessen sind hier adrette junge Männer am Werke. Sympathisch, die Engländer.

Die Platte hat alles, was ein richtiges Herbst-Album haben muss, und ich bin mehr als froh, dass ich es schon gefunden habe. Ja, es dauert eine Weile, bis es ankommt, man muss es immer wieder hören, sich Zeit lassen, und dann wird man aber ordentlich belohnt. Der Opener Another Sunday Psalm kommt schön beschwingt sommerendmäßig daher, und danach lauscht man ein guter handgemachter Musik, schön melancholischer Folk. Hach…

(Überschrift: Zitat aus Another Sunday Psalm von The Leisure Society)

the only thing we can decide

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Von Girls in Hawaii habe ich schon einmal berichtet, nun halte ich ihr erstes Album in den Händen und frage mich: Wie kommt jemand darauf, solche Musik zu machen? Ja, es gibt Menschen, die sich das gerne anhören, doch das meine ich nicht. From here to there ist durchgängig runterziehend, das wird selbst mir nach 20 Minuten zuviel. Und wer die Belgier schon mal live erlebt hat, dem mag mehr als einmal der Gedanke kommen, dass Frontmann Antoine ein paar schwerwiegende Probleme hat. Doch vielleicht ist das alles nur Show, wer weiß.

Schafft es auf den Soundtrack zu Die nächste Brücke ist da vorn: Flavor.

(Überschrift: Zitat aus Flavor von Girls in Hawaii)

Leave me at the altar

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Ein wundervolles neues Jahr wünsche ich euch allen von Herzen! Und damit wir alle gleich in die richtige Stimmung kommen, habe ich auch die passende Musik. Die Lp His Young Heart von Daughter habe ich nach einem Interview mit der englischen Band irgendwann mal gekauft, und erst gestern reingehört. Hätte ich es nur eher getan!

Ich wünsch euch was…

(Überschrift: Zitat aus Landfill von Daughter)

Impressionen Maifeld Derby

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Ich persönlich setze gern auf Bekanntes, und ob ich Tickets für ein Festival kaufen würde, auf dem ich keine einzige Band kenne, ist eine interessante Frage. Dass ich es liebe, neue gute Bands zu entdecken, wisst ihr inzwischen, meine Lieben, doch was einem auf dem diesjährigen Maifeld Derby an exzellenten Überraschungen um die Ohren geknallt wurde, ist mit Worten fast nicht zu beschreiben. Die nächsten Beiträge werde ich euch also wieder mit Musik nötigen, da müsst ihr jetzt durch…

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We can fix ourselves

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Was für eine Stimme!

Auf dem zweiten Album von Augustines, welches denselben Namen trägt, gefallen mir die langsamen Songs am besten, was einigermaßen verwunderlich ist. Vermutlich entsteht das Gefühl, die einzigartige Stimme von Sänger Billy McCarthy könne von zu viel Tempo verschluckt werden. In dem Song, welchen ich für euch ausgewählt habe, klingt es, als wären dem Frontman selbst die Wörter zu schwer, oder zu anstrengend, sie auch nur über die Lippen kommen zu lassen. Wenn man den Text beachtet, der schon an Lyrik grenzt, und die schweren Schicksalsschläge von McCarthy ebenfalls, macht das auch Sinn.

Was für ein Song!

(Überschrift: Zitat aus Weary Eyes von Augustines)